Bienenprodukte aus dem Haager Land

Honig, Propolis und Wachs aus dem Haager Land. Bienenhaltung mit Naturwabenbau, angelehnt an die Richtlinien des wesensgemäßen Imkerns nach Demeter.

Honig, Propolis und Wachs lässt sich importieren. Unserer Nutz- und Zierpflanzen sind abhängig von einer großen Anzahl bestäubender Insekten.

Die Bedeutung der Honig- und Wildbienen und weiteren bestäubenden Insekten

Die Honigbiene ist unverzichtbarer Bestäuber unserer Kulturpflanzen. Ein Drittel unserer Nahrung ist auf die direkte Bestäubung  angewiesen. Sie ist Blütenstet, d.h., es werden zuerst Blüten einer Art mit viel Trachtangebot bestäubt. Durch Ihr Leben in einem großen Bienenstaat ist eine große Anzahl an Bestäuberinnen verfügbar.

Die Wildbiene: Sie lebt meist solitär, d.h. einzeln. Die Hummel z. B. fliegt auch noch bei Wetter, in dem die Honigbiene im Stock bleibt. Sie bestäubt Blüten, die für die Honigbiene auf Grund des geringen Trachtangebotes uninteressant ist.  Oft auf bestimmte Pflanzen für Pollen oder Nektar angewiesen.

Merkmale der biologisch dynamischen Imkerei

diese Art der Bienenhaltung berücksichtigt die natürlichen Lebensäußerungen der Bienen und zielt auf eine hohe Qualität der Produkte.

  • das Bienenvolk wird als Gesamtorganismus „der Bien“ betrachtet

  • die Vermehrung erfolgt ausschließlich über den natürlichen Trieb des Schwärmens

  • das Brutnest bleibt als Einheit erhalten und wird vom Bien selbst im Naturwabenbau errichtet

  • Königinnen stammen nur aus dem eigenen Volk = keine künstliche Königinnenzucht
    zusätzlich: 
    K E I N 
    • Töten der, um sie durch leistungsfähigere junge Königinnen zu ersetzen,
    •  künstliches Besamen
    •  Beschneiden der Flügel
    •  Trennung vom Arbeitsvolk durch Absperrgitter

  • geernteter Honig wird nicht über die Temperatur des Bienenstocks erwärmt

  • Berücksichtigung der artspezifischen Bedürfnisse für langfristige Gesundheit der Völker

  • Vermeidung von Stressfaktoren wie z.B.:
    • Einschränkung der Bienenstärke
    • ständige Zufütterung
    • mehrfache Wanderungen
    • große Völkerdichte am Standort
    • Bienenvolk als Baukastensystem (Magazine) zur Honigmaximierung

  • Varroamilbe: zugelassen sind  die 3 organischen Säuren:
    – Milchsäure,
    -Ameisensäure,
    -Oxalsäure

  • Behausung: (Magazine/Beuten)  ausschließlich Naturmaterialien wie Holz, Lehm, Stroh

Wir sind weder zertifiziert, noch werden wir uns  Bio-Imker nennen. Denn der Unterschied zum Bio-Imker ist der, dass dieser für die Einfütterung Bio-Zucker verwenden muß. Wir verwenden den flüssigen Zucker Api-Invert, der von der Biene besser und mit weniger Energieverbrauch verdaut werden kann. Diesen gibt es nicht in Bio-Qualität.

Uns geht es um die Wertschätzung und Haltungsform. Das macht den Unterschied aus, der schmeckbar ist. Denn die Biene fliegt dahin, wo sie will um Nektar und Pollen zu finden.